MATERIALTEST

ARCHITEKTURBÜROS TESTEN DIE FENSTER- UND TÜRSYSTEME VON SALAMANDER

A group of seventeen people stands smiling outdoors in front of a red barn on a sunny day, with greenery in the background.Der erste Salamander-Think-Tank mit zwölf ArchitektInnen aus Bayern, Baden-Württemberg und Hessen ging in Kronburg in Klausur, um gemeinsam über Nachhaltigkeit und Innovation in der Baubranche zu diskutieren.

In unserer AIT-Materialtest-Reihe stellen sich Hersteller dem kritischen Urteil von Fachleuten. Da es oft unmöglich ist, Produkte und Materialien nur anhand ihrer Optik zu bewerten, unterstützen wir Firmen dabei, ihre Produkte kontinuierlich auf deren Tauglichkeit für Innen-/ArchitektInnen zu überprüfen. Dieses Mal haben wir dazu eingeladen, die Kunststofffenster von Salamander kennenzulernen. Haben Sie auch Interesse, an den AIT-Testreihen teilzunehmen?
Dann melden Sie sich bitte unter ait-dialog@ait-online.de.

Five people walking near large industrial tanks, with one person photographing them in the background.Die ArchitektInnen schätzten den Blick hinter die Kulissen bei der Salamander-Werksbesichtigung.

Auf Einladung von AIT-Dialog und Salamander trafen sich ArchitektInnen aus Bayern, Baden-Württemberg und Hessen im Unterallgäu zu einem Workshop. Salamander myWindow bietet energiesparende, designorientierte Fenster- und Türsysteme, ein Unternehmensbereich der Salamander Industrie-Produkte GmbH, der sich aus der Kunststoffkompetenz des ehemaligen Schuhherstellers entwickelt hat. Nach einer Besichtigung des Salamander-Firmensitzes in Türkheim und einer Werksführung setzten sich die ExpertInnen in Kronburg zu einem Think Tank zusammen. In einem ehemaligen Allgäuer Bauernhaus wurde über relevante Themen der Baukultur wie Nachhaltigkeit, Material und Typologie sowie über aktuelle Herausforderungen im Planen und Bauen in Neubau und Bestand debattiert. Ziel des Workshops war es, ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse der ArchitektInnen und eine neue Perspektive gegenüber Kunststoff als recyclingfähiges Material im Bausektor zu gewinnen. Nachhaltigkeit ist ein Schwerpunkt von Salamander: Das Unternehmen engagiert sich für die Kreislaufwirtschaft und setzt konsequent auf die Integration von Recyclingmaterialien und nachwachsenden Rohstoffen in der Herstellung von Kunststoffprofilen. In Bezug auf Lebensdauer und Material weisen Fenster von Salamander eine bessere CO2-Bilanz auf als vergleichbare Produkte aus Aluminium oder Holz.

A person with short hair in a black jacket gestures while talking to another person, standing indoors near large windows and industrial equipment.Oliver Noak und Marion Enz im Gespräch in der Werkhalle.

Oliver Noak, dreisterneplus, München

„Der ‚Kunst-Stoff‘ mit seinen unzähligen Möglichkeiten und positiven Bildern sollte wieder Teil des Materialkanons werden und nicht nur eine ungeliebte Alternative sein. Es gibt gute Argumente dafür. Der Weg, den Salamander hier geht, ist beeindruckend und macht Lust auf mehr.“

Till Lill, supertecture, Kaufbeuren

„Das geerbte Kunststoff-Imperium verpflichtet Till und Götz Schmiedeknecht zu ökosozialer Verantwortung und Weiterentwicklung der 100-jährigen Salamander-Nachhaltigkeit. Durch Innovation und Begeisterung rettet Salamander mit Plastikfenstern und 100 Prozent Recycling kurz die Welt. Bitte Salamander, überrascht uns immer weiter! Das ist der Kunststoff, aus dem die (Architekten-)Träume sind – und auch die Bauwende.“

Michael Ziller, zillerplus, München

„Die Auseinandersetzung mit dem Material und den Möglichkeiten, die sich aus der Logik der Verarbeitung ergeben, haben mich zu einer neuen Einschätzung des Kunststofffensters geleitet. Wenn das Profil materialgerecht und vielfältig eingesetzt wird und die einfachen Möglichkeiten von Recycling und Kreislaufwirtschaft bei möglichst lokaler Produktion intelligent angewendet werden, hat das Kunststofffenster eine gute Berechtigung am Markt.“

A woman with short hair and glasses examines a display in a modern exhibition space, surrounded by other people observing the exhibits.Besuch im Salamander myWindow Showroom

Jong-A Yu, KSP Engel, Frankfurt am Main

„Ich bin sehr beeindruckt von der Offenheit der beiden Geschäftsführer, sich den Herausforderungen der Nachhaltigkeit und des Umweltbewusstseins sowie den neuen Gestaltungsmöglichkeiten zu stellen und sich für Innovation zu engagieren.“

A group of five people sitting outdoors, smiling and engaged. One person holds a paper. Trees and a clear sky are in the background.Florian Beck präsentiert den anderen TeilnehmerInnen die Ergebnisse der gemeinsamen Überlegungen.

Florian Beck, HPP Architekten, Stuttgart

„Die Innovation und Entwicklung von Baumaterialien steht immer für eine bestimmte Zeit oder Situation. Dem Ansatz, einen neuen innovativen und zirkulären ‚Kunst-Stoff‘ mit modernen spezifischen Eigenschaften in Ökologie, Ökonomie und Gestaltung zu entwickeln, stehe ich daher grundsätzlich offen gegenüber.“

Man with glasses reviewing papers at a table with bottles and a lamp overhead.Michael Ziller skizziert Ideen während des Workshops.

Michael Bayr, BAYR GLATT GUIMARAES, Augsburg

„Um das Kunststofffenster zukunftsfähig zu machen, ist ein Produkt notwendig, das aus 100 Prozent recyceltem Material besteht. Salamander ist hier auf einem guten Weg.“

Simon Jüttner, Buero Kofink Schels, München

„Wenn die Fenster aus Recyclingmaterial halten, was sie versprechen, kann das Kunststofffenster bei der Bauwende durchaus eine Rolle spielen.“