Der erste Salamander-Think-Tank mit zwölf ArchitektInnen aus Bayern, Baden-Württemberg und Hessen ging in Kronburg in Klausur, um gemeinsam über Nachhaltigkeit und Innovation in der Baubranche zu diskutieren.
Die ArchitektInnen schätzten den Blick hinter die Kulissen bei der Salamander-Werksbesichtigung.
Auf Einladung von AIT-Dialog und Salamander trafen sich ArchitektInnen aus Bayern, Baden-Württemberg und Hessen im Unterallgäu zu einem Workshop. Salamander myWindow bietet energiesparende, designorientierte Fenster- und Türsysteme, ein Unternehmensbereich der Salamander Industrie-Produkte GmbH, der sich aus der Kunststoffkompetenz des ehemaligen Schuhherstellers entwickelt hat. Nach einer Besichtigung des Salamander-Firmensitzes in Türkheim und einer Werksführung setzten sich die ExpertInnen in Kronburg zu einem Think Tank zusammen. In einem ehemaligen Allgäuer Bauernhaus wurde über relevante Themen der Baukultur wie Nachhaltigkeit, Material und Typologie sowie über aktuelle Herausforderungen im Planen und Bauen in Neubau und Bestand debattiert. Ziel des Workshops war es, ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse der ArchitektInnen und eine neue Perspektive gegenüber Kunststoff als recyclingfähiges Material im Bausektor zu gewinnen. Nachhaltigkeit ist ein Schwerpunkt von Salamander: Das Unternehmen engagiert sich für die Kreislaufwirtschaft und setzt konsequent auf die Integration von Recyclingmaterialien und nachwachsenden Rohstoffen in der Herstellung von Kunststoffprofilen. In Bezug auf Lebensdauer und Material weisen Fenster von Salamander eine bessere CO2-Bilanz auf als vergleichbare Produkte aus Aluminium oder Holz.
Oliver Noak und Marion Enz im Gespräch in der Werkhalle.
„Der ‚Kunst-Stoff‘ mit seinen unzähligen Möglichkeiten und positiven Bildern sollte wieder Teil des Materialkanons werden und nicht nur eine ungeliebte Alternative sein. Es gibt gute Argumente dafür. Der Weg, den Salamander hier geht, ist beeindruckend und macht Lust auf mehr.“
„Das geerbte Kunststoff-Imperium verpflichtet Till und Götz Schmiedeknecht zu ökosozialer Verantwortung und Weiterentwicklung der 100-jährigen Salamander-Nachhaltigkeit. Durch Innovation und Begeisterung rettet Salamander mit Plastikfenstern und 100 Prozent Recycling kurz die Welt. Bitte Salamander, überrascht uns immer weiter! Das ist der Kunststoff, aus dem die (Architekten-)Träume sind – und auch die Bauwende.“
„Die Auseinandersetzung mit dem Material und den Möglichkeiten, die sich aus der Logik der Verarbeitung ergeben, haben mich zu einer neuen Einschätzung des Kunststofffensters geleitet. Wenn das Profil materialgerecht und vielfältig eingesetzt wird und die einfachen Möglichkeiten von Recycling und Kreislaufwirtschaft bei möglichst lokaler Produktion intelligent angewendet werden, hat das Kunststofffenster eine gute Berechtigung am Markt.“
Besuch im Salamander myWindow Showroom
„Ich bin sehr beeindruckt von der Offenheit der beiden Geschäftsführer, sich den Herausforderungen der Nachhaltigkeit und des Umweltbewusstseins sowie den neuen Gestaltungsmöglichkeiten zu stellen und sich für Innovation zu engagieren.“
Florian Beck präsentiert den anderen TeilnehmerInnen die Ergebnisse der gemeinsamen Überlegungen.
„Die Innovation und Entwicklung von Baumaterialien steht immer für eine bestimmte Zeit oder Situation. Dem Ansatz, einen neuen innovativen und zirkulären ‚Kunst-Stoff‘ mit modernen spezifischen Eigenschaften in Ökologie, Ökonomie und Gestaltung zu entwickeln, stehe ich daher grundsätzlich offen gegenüber.“
Michael Ziller skizziert Ideen während des Workshops.
„Um das Kunststofffenster zukunftsfähig zu machen, ist ein Produkt notwendig, das aus 100 Prozent recyceltem Material besteht. Salamander ist hier auf einem guten Weg.“
„Wenn die Fenster aus Recyclingmaterial halten, was sie versprechen, kann das Kunststofffenster bei der Bauwende durchaus eine Rolle spielen.“